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Die Yamaha-Konstrukteure sind nicht nur für ihre innovativen Vorstellungen von
künftigen motorisierten Zweirädern bekannt, sondern auch für ihre Fähigkeit, richtungsweisende,
radikal neue Konzepte zu erstellen, die die Zukunft der Technik beeinflussen.
Es ist gerade die zukunftsgerichtete Einstellung, die Yamaha zu einem der weltweit
kreativsten Hersteller gemacht hat. Und als wir das FJR1300-Projekt anlaufen liessen,
haben sich die Konstrukteure gefragt, was zurzeit in der bestehenden europäischen
Modellpalette der Sport-Tourer fehlt.
Purer Fahrspass mit hohem Niveau an Komfort!
Die folgende Marktforschung im Segment der Sport-Tourer in Europa förderte zutage,
dass viele der existierenden Sport-Tourer in einem speziellen Bereich besonders
gut sind, dafür aber in einem anderen ganz besonders schlecht.
Ganz allgemein gesprochen gibt es in diesem Segment zwei Kategorien von Fahrzeugen:
Die erste Gruppe besteht aus grossen Tourern mit Kardanantrieb, die relativ schwer
und ausladend sind, reichlich Luxus bieten, aber nur wenig Fahrspass. Diese Bikes
verwöhnen mit Langstreckenkomfort und einer angemessenen Leistungsfähigkeit, einige
von ihnen erfüllen oder übertreffen sogar die Erwartungen ihrer Besitzer.
Zur zweiten Gruppe zählen die sportlichen Tourer, die leichter sind als die wuchtigen
Tourer und ein hohes Niveau an Fahrspass bieten – was schön ist für Piloten, die
keine wirklich weiten Strecken zurücklegen müssen. Diese Modelle mit einem Kettenantrieb
zum Hinterrad bieten eine extremere Sitzposition als die Langstreckentourer, was
den Fahrer- und Beifahrer-Komfort einschränkt sowie die Gepäck-Transportkapazitäten
verkleinert. Dadurch sind die Sport-Tourer weniger gut für Fernreisen geeignet.
Und so kam das Team der Produktplaner zu dem Schluss, dass im Marktsegment der
Sport-Tourer ein Modell fehlt, das sowohl einen hohen Fahrer- und Sozius-Komfort,
als auch exzellente Gepäck-Transportmöglichkeiten bietet – und darüber hinaus viel
Fahrspass bereitet.
Aber nun wendet sich das Blatt, denn die völlig neue FJR1300 steht in den Startblöcken.
Ausgestattet mit einem enorm leistungsstarken Motor und einem leichten Fahrwerk
lässt sie sich am besten beschreiben als der weltweit erste Leistungstourer!
Leichter, wendiger und vom Start weg leistungsstärker als alle bekannten grossen
Tourenmaschinen bietet die neue Yamaha ein hohes Komfortniveau für Fahrer und Beifahrer
sowie mehr Stauraum für Gepäck als aktuelle Sport-Tourer. Die mit einem Kardanantrieb
ausgestattete FJR1300 eröffnet eine neue Dimension in der Kategorie der sportlichen
Langstreckenmotorräder.
YAMAHA FJR1300 - Der Motor
Völlig neuer Reihenvierzylinder mit 1298 ccm Hubraum
Mit
1298ccm ist der neue FJR1300-Motor eines der hubraumstärksten Triebwerke, die je
für einen Sport-Tourer produziert wurden. Und er liefert ein stärkeres Drehmoment
als jeder andere Motor seiner Klasse.
Das Reihenvierzylinder-Konzept wurde gewählt, weil diese Bauart kompakter ist und
geschmeidiger läuft als andere Konfigurationen. Und dieser Umstand gab den Konstrukteuren
eine grössere Freiheit bei der Konzeption eines leichten, kompakten Fahrwerks, das
ein agiles Handling ermöglicht.
Höchstes Drehmoment seiner Klasse
Mit satten 134,4Nm (13,7mkp) liefert der flüssigkeitsgekühlte DOHC-Reihenvierzylinder
der FJR1300 aus 1298ccm Hubraum bei lockeren 7000/min ein stärkeres Drehmoment als
alle anderen Sport-Tourer, die zurzeit angeboten werden. Diese starke Kraftentfaltung
im unteren und mittleren Drehzahlbereich macht die FJR1300 zum Kraftmeier in allen
Lagen, auch wenn zwei Personen im Sattel sitzen und Gepäck transportiert wird. Der
neue Sport-Tourer bietet überlegene Leistungsreserven zum mühelosen Überholen und
zum entspannten Reisen.Die FJR1300 ist eine Klasse für sich, wenn sie das enorme
Drehmoment von 134,4Nm freisetzt. Diese Kraftspitze und das Leistungsmaximum von
143.5 PS bei nur 8000/min zeigen den ungewöhnlich weiten Bereich der hohen Leistungsabgabe.
Tourer-Drehmoment vereint mit Sportler-Spitzenleistung!;
Diese wirklich eindrucksvolle Durchzugskraft und Spitzenleistung zeigt anschaulich,
dass die neue FJR1300 einen grossen Sprung in der Konzeption der Sport-Tourer bedeutet.
Denn es ist aussergewöhnlich, wenn ein und dasselbe Motorrad nicht nur ein sehr
hohes Drehmoment-Niveau im mittleren Drehzahlbereich erreicht, sondern auch eine
ungewöhnlich hohe Spitzenleistung. Allein mit ihren Leistungsdaten nimmt die FJR1300
eine Spitzenposition in den Rängen der Big-Bike-Klasse ein.
Elektronische Benzineinspritzung
Die neue FJR1300 ist mit einer elektronischen Benzineinspritzung ausgerüstet,
die hoch effizient arbeitet und zwei grosse Vorteile bietet: Zum einen erlaubt sie
zwei Dreiwege-Katalysatoren die Reinigung der Abgase. Zum anderen trägt die elektronische
Benzineinspritzung dazu bei, dass eine hohe Motorleistung auch bei unterschiedlichen
Luftdruckverhältnissen und Wetterbedingungen produziert werden kann, und sie geht
gleichzeitig sparsam mit dem Treibstoff um.
(Wenn Sie detaillierte Erklärungen über die Funktionsweise der elektronischen Benzineinspritzung
der FJR1300 benötigen, lesen Sie das Kapitel in Anschluss an den Haupttext).
Sekundär-Luftsystem
Um den Schadstoffausstoss des FJR1300-Motor so gering wie möglich zu halten,
wurde ein Sekundär-Luftsystem installiert. Das Steuergerät zur Frischluftzuführung
wiegt nur 350 Gramm und erhält von Sensoren Informationen über die Kühlflüssigkeitstemperatur,
die Motordrehzahl, die Drosselklappenstellung und den Sauerstoffanteil im Abgas.
Mit diesen Infos und einem elektronisch gesteuerten Ventil gelingt es, stets die
optimale Luftmenge zur Nachverbrennung der Abgase zuzuführen.
Die Luftmengensteuerung des Sekundär-Luftsystems sitzt zwischen Ansauggeräuschdämpfer
und Zylinderkopf. Es arbeitet mit Membranventilen und Führungskanälen, die die Luft
durch den Zylinderkopf direkt in den Auslasstrakt leitet. Die zugeführte Sekundärluft
beschleunigt die Oxidation von Kohlenwasserstoffen (HC) und von Kohlenmonoxid (CO)
und senkt durch die Nachverbrennung den Anteil dieser Schadstoffe, bevor sie die
Auspuffanlage verlassen können.
4-in-2-in-1-in-2-Auspuffanlage mit zwei Katalysatoren
Die 4-in-2-in-1-in-2-Auspuffanlage ist mit einer Lambda-Sonde (Sauerstoffsensor)
ausgerüstet, die zwischen den vier Krümmerrohren und den Schalldämpfern platziert
ist. Dort, wo die Auspuffanlage die Abgase zu den beiden Schalldämpfern leitet,
sitzt je ein wabenförmiger Metall-Katalysator.
Die beiden Schalldämpfer sind aus Edelstahl gefertigt und sorgen für ein niedriges
Geräuschniveau.
Das Ergebnis der modernen Abgas-Nachbehandlung kann sich sehen lassen: Der Schadstoffausstoss
des neuen FJR1300-Motors unterschreitet die Grenzwerte der EU-2-Bestimmungen, die
erst im Jahr 2003 in Kraft treten werden. Nichts ist vergleichbar!
Die FJR1300 ist leicht, enorm kraftvoll und mit der elektronischen Benzineinspritzung,
zwei Katalysatoren, zwei Ausgleichswellen, einem leise laufendem, lang übersetzten
Getriebe und dem wartungsfreien Kardanantrieb zukunftsweisend ausgestattet. Angesichts
dieser Technik kann der Vorsprung der FJR1300 in der Sport-Tourer-Klasse verglichen
werden mit der Überlegenheit der YZF-R1, als sie 1998 in der Supersport-Szene neue
Massstäbe setzte.
Die Technischen Highlights:
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Flüssigkeitsgekühlter DOHC-Reihenvierzylinder mit 1298ccm Hubraum und vier
Ventilen pro Zylinder
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143.5 PS bei 8000/min
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134,4 Nm bei 6000/min
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Bohrung x Hub 79,0mm x 66,2mm
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Elektronische Benzineinspritzung
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Verdichtungsverhältnis 10,8:1
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Leichtes Motorgehäuse mit integrierten Zylindern
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Beschichtete Zylinder
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Zwei Ausgleichswellen
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4-in-2-in-1-in-2-Auspuffanlage
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Zwei Katalysatoren und ein Sekundär-Luftsystem
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Lang übersetztes Fünfgang-Getriebe
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Hydraulisch betätigte Kupplung
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Wartungsfreier Kardanwellenantrieb
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Kompakte Abmessungen
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Seitlich laufender Nockenwellen-Kettenantrieb
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Kompakter automatischer Steuerkettenspanner
YAMAHA FJR1300 - Das Fahrwerk
Fahrwerkstechnologie mit Hightech-Leichtbau
Weil der neue Motor besonders kompakt und leicht gestaltet wurde, hatten die Ingenieure
die Möglichkeit, ein völlig neues, leichtes Fahrwerk zu konzipieren, das es so bei
einem Sport-Tourer noch nicht gab. Mit dem Trockengewicht von lediglich 237kg hat
die FJR1300 viele Vorteile gegenüber schwereren und wuchtigeren Modellen.
Erstens sorgt das niedrige Gewicht für mehr Fahrspass, vor allem, wenn man bekannte
Langstrecken-Maschinen mit der Yamaha vergleicht. Zweitens führt die leichte Konstruktion
auch dazu, dass das Motorrad leichter zu fahren ist und für schnelle Richtungswechsel
geringere Lenkkräfte benötigt. Ausserdem bedarf es keiner besonderen Anstrengung,
die FJR1300 beispielsweise aus der Garage zu schieben oder auf dem Hauptständer
aufzubocken.
Leichter Rahmen aus Aluminium-Guss
Der sehr verwindungssteife Rahmen mit den beiden weit gespreizten und hohl gegossenen
Aluminium Oberzügen spannt den Motor als tragendes Element ins Fahrwerk ein. Von
der sehr stabilen Bauart des Motors, dessen Motorgehäuse die Zylinder in einem Guss
integriert, profitiert somit auch die dadurch deutlich gesteigerte Fahrwerksstabilität.
Wartungsarbeiten erleichtern die komplett demontierbaren Unterzüge aus Aluminium.
Auch der Lenker ist zur Gewichtsreduzierung aus Aluminium gefertigt. Der gegossene
Aluminiumrahmen ist leicht, stabil und der erste seiner Bauart, der in der Sport-Tourer-Kategorie
eingesetzt wird. Wie der 1298ccm-Motor ist er dazu bestimmt, in seiner Klasse eine
neue Messlatte in Sachen Leistung, Langstrecken-Komfort und Fahrspass zu etablieren.
Komfort und Zweckmässigkeit geniessen Priorität
Die vielfältigen Bedürfnisse der FJR1300-Kunden und ihre Anforderungen an Komfort
und Zweckmässigkeit waren während der Entwicklung des modernen Sport-Tourers in
den Köpfen der Ingenieure allgegenwärtig.
Neben der guten Windschutz bietenden Vollverkleidung sorgen eine ganze Reihe von
Ausstattungsdetails für beste Reisetauglichkeit. Zum Beispiel der grosse Stahltank
mit 25 Litern Fassungsvermögen, auf dem einfach ein Magnet-Tankrucksack Halt findet.
Oder die komfortablen Einzelsitze für Fahrer und Beifahrer mit unterschiedlich starker
Polsterung, das elektrisch verstellbare Windschild und die praktische Warnblinkanlage.
Komfortable Sitzhaltung
Zusätzlich
zum Komfort, der aus der strömungsgünstig geformten Vollverkleidung und dem elektrisch
einstellbaren Windschild resultiert, ermöglicht die FJR1300 Fahrer und Beifahrer
eine natürliche, aufrechte Sitzhaltung, die Ermüdungserscheinungen auf langen Reisen
reduziert.
Gepäcksystem und Zubehör
Yamaha hat viele Zubehörbauteile für die FJR1300 entwickelt, die es dem Besitzer
ermöglichen, seinen Sport-Tourer nach eigenen Bedürfnissen zu optimieren.
Die in Fahrzeugfarbe lackierten Seitenkoffer sind so geformt, dass sie sich harmonisch
ins Heck der schlanken FJR1300 einfügen und ganz leicht an speziellen Halterungen
am Aluminium-Zusatzrahmen befestigt werden können. Besonders zweckmässig und einfach
zu handhaben sind auch die herausnehmbaren Innentaschen der hochwertigen Koffer.
Der Zündschlüssel passt gleichzeitig auch in die Kofferschlösser.
Als aufpreispflichtige Extras gibt es ausserdem: Topcase, Tankrucksack, Tankprotektor,
U-Schloss, Alarmanlage, heizbare Lenkergriffe und Windabweiser.
Die Technischen Highlights:
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Neu konzipierter, sehr verwindungssteifer und leichter Aluminium-Rahmen
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Gegossene Aluminium-Schwinge
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Komplett demontierbare Aluminium-Rahmenunterzüge
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Trockengewicht nur 237kg
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48mm starke, komplett einstellbare Teleskopgabel
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Federweg vorn 135mm
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Hinterradfederung mit Hebelsystem
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Federbein hinten mit aussen liegender, zweistufiger Verstellmöglichkeit
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Federweg hinten 120mm
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Doppelscheibenbremse vorn, Ø 298mm
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Scheibenbremse hinten, Ø 282mm
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Vollverkleidung mit Multireflektor-Doppelscheinwerfer
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Elektrisch einstellbares Windschild
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25 Liter grosser Stahltank
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Zweiteilige Sitzbank
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Rahmenfeste Halterungen für Gepäcksystem
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Haltebügel und Träger aus Kunststoff
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Warnblinkanlage
Die neue FJR1300 - Höchste Leistung, beste Agilität, grösster
Fahrspass!
YZF-R1. XP500 TMAX. FZS1000 Fazer – drei völlig verschiedene Yamaha-Modelle für
total unterschiedliche Marktsegmente. Aber jeder einzelne Typ repräsentiert eine
neue und originelle Art und führt eine neue Dimension in sein spezielles Marktsegment
ein.
Und nun ist die FJR1300 da – leichter, kraftvoller und für eine höheres Leistungspotenzial
konzipiert als jeder andere bekannte Sport-Tourer. Dieses von Grund auf neue Motorrad
wird den Ruf von Yamaha festigen, dass die Marke zu den innovativsten und kreativsten
Motorradherstellern der Welt gehört.
Wie kein anderes zurzeit erhältliches Motorrad hat die FJR1300 das Zeug dazu,
ein völlig neues Niveau in Sachen Fahrspass, Komfort und Faszination in der Klasse
der Sport-Tourer zu etablieren. Das hat nun schon lange genug gefehlt!
Eingedenk des klassenbesten Drehmoments, der dynamischen Motor- und Fahrwerkseigenschaften,
des leichten Aluminium-Rahmens, der Hinterradschwingen-Technik, des Fahrer- und
Beifahrerkomforts, der exzellenten Möglichkeiten des Gepäcktransportes und der unerreichten
Langstreckentauglichkeit wird deutlich, dass die neue FJR1300 die Parameter der
Sport-Tourer - Kategorie neu definiert.
Eines ist sicher. Langstreckenfahrten mit dem Motorrad ändern sich in starker
Art und Weise!
Wie die elektronische Benzineinspritzung der FJR1300 funktioniert
Die Gemischaufbereitung arbeitet mit vier elektronisch gesteuerten Einspritzdüsen
und Drosselklappen, die per konventionellem Gaszug vom Fahrer betätigt werden und
die zugeführte Luftmenge und somit die Motorleistung bestimmen. Alle anderen Parameter
werden von der zentralen Steuereinheit (ECU = Electronic Control Unit) des Systems
kontrolliert und bestimmt, zu dem eine ganze Reihe von Sensoren gehören, die wichtige
Informationen zur Motorsteuerung liefern.
Und so funktioniert das System: Die Steuereinheit kalkuliert die Menge der Ansaugluft
mit Hilfe der Informationen von Ansaugluft-Drucksensor, Drosselklappen- und Kurbelwellensensor.
Zusammen mit der Info des Zylinder-Indentifikationssensors bestimmt die Steuerung
einen Basiswert für den Einspritzzeitpunkt. Dann wird ein Kompensationsfaktor gebildet
aus der Höhe der Kühlflüssigkeits- und Ansauglufttemperatur, dem atmosphärischen
Druck und dem Sauerstoffanteil im Abgas. Dieser Faktor wird zur eigentlichen Festlegung
des Einspritzzeitpunktes herangezogen.
Während dieser Rechenvorgang läuft, erkennt die Steuerung den Kurbelwellenwinkel
aus den Infos von der Zylinderidentifikation sowie dem Kurbelwellensensor und übermittelt
Steuerimpulse zu den jeweiligen Einspritzdüsen, die das Benzin fein zerstäubt in
das Saugrohr injizieren. Die Informationen aller Sensoren des Systems helfen der
Steuerung auch, den exakten Zündzeitpunkt festzulegen und den Zündimpuls an die
Zündspulen zu senden.
Alle Daten werden unmittelbar von der Steuereinheit verarbeitet und dienen nicht
nur zur Steuerung, sondern auch der Kontrolle von Einspritzdauer, Einspritzzeitpunkt,
Zündzeitpunkt und Zündzeitpunktverstellung.
Dieses System stellt eine saubere und effiziente Arbeitsweise in allen Drehzahl
und Lastbereich des Motors sicher und verhilft der FJR1300 zu einer Führungsposition
im Segment der Sport-Tourer.
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